Optimierung der Knotenleistung¶
Empfehlungen für Installationen mit einer großen Anzahl von Streams, bei denen CPU oder Arbeitsspeicher knapp werden.
CPU-Last¶
Aktivieren Sie die Filterung und Modifikation von MPEG-TS (MPEG-TS-Filterung) nur dort, wo sie tatsächlich benötigt werden: Standardmäßig sind alle Filter deaktiviert, und jeder aktivierte Filter fügt dem heißen Pfad des Streams zusätzliche Verarbeitung hinzu. Dasselbe gilt für die Tiefenanalysen (Vertiefte Analysen).
Das Mosaik dekodiert die Bilder aller Streams. Es lässt sich vollständig in den Servereinstellungen deaktivieren, selektiv bei einzelnen Streams („Mosaik erzeugen“) oder seltener aktualisieren, indem „Prüfintervall (s)“ erhöht wird. Beachten Sie: Das Prüfintervall ist gemeinsam — es steuert ebenso die erneute Prüfung der Quellen und die Rückkehr auf den Haupteingang (Quellenredundanz), sodass seine Erhöhung auch die Reaktion der Redundanz verlangsamt.
Die aktuelle Auslastung nach Streams ist im Statistikfenster (Abschnitt „Profiler“) und auf dem Bildschirm „System-Monitor“ (System-Monitor) ersichtlich.
Arbeitsspeicher¶
Perfect Streamer gibt nicht genutzten Arbeitsspeicher regelmäßig an das Betriebssystem zurück, und in der mitgelieferten systemd-Unit ist die Anzahl paralleler Speicherzuteilungs-Arenen standardmäßig begrenzt (Umgebungsvariable MALLOC_ARENA_MAX). Dies bremst das allmähliche Anwachsen des residenten Speichers beim Betrieb mit Dutzenden von Streams; das Anwachsen an sich ist keine Folge eines Speicherlecks. Der Wert muss in der Regel nicht manuell geändert werden.
Datenbanken für Statistik und EPG¶
Fehler durch Überlauf der Warteschlange der Statistikdatenbank oder der EPG-Datenbank treten bei unzureichender Geschwindigkeit des Datenträgers auf: Die Datenbanken liegen auf einem langsamen Medium, oder das System ist überlastet.
Der Speicherort der Datenbanken wird durch den Parameter data-dir der Konfigurationsdatei pss.properties festgelegt (standardmäßig das Konfigurationsverzeichnis). Mögliche Lösungen:
Die Datenbanken mit dem Parameter
data-dirauf einen schnellen Datenträger (SSD) verlagern. Die Variante mit/tmpnutzt den Arbeitsspeicher des Systems: Sie erfordert eine Abschätzung des freien Speichers und eine Anpassung der Aufbewahrungsdauer der Statistik; beim Neustart gehen die Daten verloren.Die Detaillierung der Statistik verringern — Parameter
dbstat-detail(Intervall in Sekunden, standardmäßig 5; zulässig bis 30).